Dr. Felix Kempf
Mein Ziel ist es, allen Planeggerinnen und Planeggern auch in Zukunft ein gutes Leben zu ermöglichen und den gemeinschaftlichen Zusammenhalt in unserer Gemeinde zu stärken. Wir sind in Planegg in vielerlei Hinsicht gut aufgestellt. Es gilt, dies zu erhalten und zudem weiter nach Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen. In Planegg sind wir stark genug, dass wir das schaffen können. Daran glaube ich fest und daran möchte ich arbeiten. Wie ich mir das vorstelle, erfahren Sie hier.
Verschaffen Sie sich ein Bild
In meiner Rede auf dem Neujahrsempfang der SPD Planegg am 16.01.2026 habe ich ausführlich meine Idee von Kommunalpolitik dargelegt, erklärt was mir dabei besonders wichtig ist und wie ich als Bürgermeister arbeiten möchte.
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Inhalte konkret - kurz und knapp
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Zukunft gestalten
Mein Ziel ist es, Planegg und Martinsried zukunftsfähig zu machen – mit Wohnungen, die man sich leisten kann, und nachhaltiger Energie aus Windkraft, Photovoltaik und Geothermie.
Wir müssen unsere Kinder, Jugendlichen und Familien bestmöglich unterstützen. Dazu gehören gut ausgestattete Schulen, Kitas und Jugendtreffs mit vielfältigen Freizeit- und Förderangeboten. Kinder sollen bei uns gestärkt werden und sich entfalten können.
Genauso wichtig ist es, dass ältere Menschen in Planegg sicher, gut versorgt und aktiv eingebunden bleiben. Das bedeutet barrierefreie Wege, gut erreichbare Treffpunkte und Unterstützungsangebote. Auch Ältere sollen an der Gemeinschaft teilhaben und selbstbestimmt leben können.
Mein Ziel ist, dass man in Planegg sagen kann: Hier kann man gut leben – von der Kita bis ins hohe Alter.
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Zusammenhalt stärken
Lebensqualiät heißt auch Gemeinschaft. Deshalb will ich Vereine unterstützen, Jugendarbeit fördern, Kultur stärken und Treffpunkte schaffen - vom Spielplatz bis zur Bahnhofstraße und Planegger Ortsmitte. Denn Planegg soll ein Ort sein, wo wir uns gerne begegnen, austauschen und wohlfühlen.
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Miteinander arbeiten
Politik funktioniert am besten gemeinsam, nicht gegeneinander. Als Bürgermeister will ich die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden ausbauen und die Bürgerinnen und Bürger stärker beteiligen - mit mehr Offenheit und mehr öffentlichen Debatten im Gemeinderat.
Auch die gute Zusammenarbeit und er faire Umgang mit den anderen Fraktionen im Gemeinderat sind mir wichtig.
Ich möchte ein Bürgermeister für alle Planeggerinnen und Planegger sein.​​
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Und jetzt nochmal etwas ausführlicher
Zukunft gestalten
Mein Ziel ist es, Planegg und Martinsried zukunftsfähig zu machen – in allen Bereichen.
Wohungsbau
Wir benötigen Wohnungen, die man sich leisten kann. In den nächsten Jahren werden im Bereich des Bahnhofs viele neue Wohnungen entstehen. Hier werde ich darauf achten, dass ein möglichst großer Anteil davon in Gemeindehand bleibt oder mit Partnern unter Bedingungen entwickelt wird, die garantieren, dass Wohnen am Ende noch bezahlbar bleibt. Das können gewöhnliche Mietwohungen sein, genossenschaftliches Wohnen oder Konzepte, die auf bestimmte Personengruppen zugeschnitten sind, wie alte Menschen oder Menschen in sozialen Berufen. Die genaue Ausgestaltung müssen wir in den nächsten Jahren gemeinsam entwickeln.
Klimawandel und nachhaltige Energieversorgung
Ein zweites großes Zukunftsthema ist, die ökologischen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern. Der Klimawandel ist Realität, wir müssen uns darauf einstellen, beispielsweise in der Art wie wir bauen und wie wir uns auf extreme Wetterereignisse vorbereiten. Grünflächen und der innerörtliche Baumbestand spielen dabei eine entscheidende Rolle. Besonders wichtig ist jedoch, unsere Energieversorgung auf nachhaltige Quellen umzustellen. Planegg hat hier große Chancen: durch Windkraft, Photovoltaik und, zusammen mit Partnern, auch Geothermie. Diese Themen möchte ich weiter vorantreiben. Das geht nur in enger Abstimmung mit unseren Nachbargemeinden, sowie vor allem zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern. Sie möchte ich nicht nur bei den Planungen immer eng über den aktuellen Stand der Projekte informiert halten, sondern ihnen auch die Gelegenheit geben, sich finanziell zu beteiligen.
Gute Bedingungen für Jung und Alt
Mein Ziel ist, dass man in Planegg sagen kann: Hier kann man gut leben – von der Kita bis ins hohe Alter. Familien sollen sich in Planegg darauf verlassen können, dass ihre Kinder hier gut aufgehoben sind. Dafür brauchen wir gut ausgestattete Schulen, Kitas und Jugendtreffs mit vielfältigen Freizeit- und Förderangeboten. Wir müssen hier die hohe Qualität, die wir in Planegg haben, nicht nur halten, sondern, wo nötig, weiter ausbauen. Dazu gehören aber auch öffentliche Räume, in denen sich Kinder sicher bewegen können und gute Spielplätze. Kinder sollen bei uns gestärkt werden und sich entfalten können. Gemeinsam mit der neuen Jugendreferentin möchte ich Wege finden, die Bedürfnisse von Jugendlichen im Ort besser kennen zu lernen und ihnen die Möglichkeit geben, sich auch politisch zu beteiligen.
Genauso gut müssen wir uns um die wachsende Gruppe der älteren Menschen kümmern. Viele Menschen, die hier wohnen, haben sich über Jahrzehnte engagiert – in den Familien, in Vereinen, im Beruf. Sie sollen sicher sein können: Planegg bleibt auch im Alter ein guter Ort zum Leben.
Dafür ist ein ganz breites Spektrum an Dingen wichtig: barrierefreie Wege, sichere Übergänge und verlässliche Busse und Bahnen, damit ältere Menschen lange selbstständig bleiben können. Aber auch und gute Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum und öffentliche Toiletten an zentralen Punkten zählen dazu. In Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat möchte ich hier die richtigen Maßnahmen herausfinden. Gerne würde ich auch mithelfen, generationengerechte Wohnformen, die auf die Bedürfnisse von älteren Menschen zugeschnitten sind, in Planegg zu etablieren.
Öffentliche Räume und Verkehr
Gute öffentliche Räume sind wichtig - wir verbringen dort viel Zeit und es sind Orte der Begegnung. Das fängt im Kleinen an: beispielsweise mit Sitzgelegenheiten an den richtigen Orten und Bäumen, die Schatten spenden. Auch öffentliche Spielplätze gehören dazu, die ich gut ausstatten möchte.
Zwei wichtige zentrale Orte in Planegg sind die Bahnhofstraße und die Martinsrieder Ortsmitte. In beiden Fällen möchte ich Maßnahmen vorntreiben, die die Aufenthaltsqualität verbessern. Die Ortsmitte Martinsried leidet derzeit nich unter zu viel Durchgangsverkehr. Hier ist im Gemeinderat durch die Diskussion um den Walldurchstich schon eine Entwicklung in Gang gekommen, um die Situation zu verbessern. Da müssen wir dranbleiben. Entscheidend wird hierbei auch die Anbindung der neuen U-Bahn-Haltestelle für öffentlichen Nahverkehr und Fahrräder sein.
Auch die Bahnhofstraße in Planegg muss attraktiver werden. Dort möchte ich ein Experiment zu wagen: ein paar Parkplätze zeitweise in Sitzgelegenheiten oder kleine Begegnungsräume umzuwandeln. Einfach ausprobieren – und sehen, wie es angenommen wird. Ein große Rolle wird auch die Ausführung des Platzes am Bahnhof spielen. Hier müssen wir auf Funktionalität achten, aber auch dafür sorgen, dass Sitzgelegenheiten, Freiflächen und das gastronomische Angebot einladend auf die Menschen wirken und somit die Bahnhofstraße insgesamt zu einem besseren Ort machen.
Ein großes Plus für Planegg ist unsere schöne Umgebung und die Lage an der Würm. Den jahrzehntealten Plan, die Würm an mehr Stellen für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, werde ich grundsätzlich weiter verfolgen und aktualisieren. Außerdem gibt es Ideen für eine bessere Verbindung der Erholungsgebiete um die Siedlungen herum mit Geh- und Radverbindungen. Hier möchte ich die Verwaltung prüfen lassen, was davon sinnvoll ist und dies umsetzen, sofern der Aufwand vertretbar ist.
Eine große Belastung für Planegg ist der Straßenverkehr, insbesondere entlang der Kreisstraßen. Da wir an den Rahmenbedingungen nur wenig ändern können, müssen wir den bisherigen Weg fortsetzen, mit kleinen Maßnahmen die Situation im Ort schrittweise zu verbessern, beispielsweise indem wir uns für Tempo 30 für ganz Planegg einsetzen oder für eine Ampel an der Kreuzung von Kettelerstraße und Germeringer Straße. Geschwindigkeitskontrollen an den richtigen Stellen können helfen, die Probleme an bestimmten Orten abzumildern. Eine Schlüsselrolle für ein zukunftssicheres Planegg spielt zudem der öffentliche Nahverkehr. Dazu möchte ich den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen fortführen und mich beim Landkreis für ein gutes Angebot in Planegg stark machen. Auch Verbesserungen für den Rad- und Fußverkehr möchte ich vorantreiben. Hier können manchmal schon kleine Einzelmaßnahmen wie Querungshilfen etwas bewirken, die über einen längeren Zeitraum in der Summe zu einer Verbesserung der Gesamtsituation führen.
Wissenschaft und Gewerbe
Gute Bedingungen für die ansässigen Unternehmen und Gewerbetreibenden sind wichtig. Zum einen als Arbeitgeber für die Bürgerinnen und Bürger, zum anderen bilden sie über die Gewerbesteuer die Grundlage unserer Gemeindefinanzen. Die guten Kontakte der Verwaltung werde ich weiter pflegen und dafür sorgen, dass die Wirtschaft in Planegg auch in Zukunft die Bedingungen vorfindet, die sie braucht.
Planegg ist über die Institute der Universität und der Max-Planck-Gesellschaft in Martinsried auch ein weltweit bekannter Wissenschaftsort. Ich habe selber während meiner Promotion einige Jahre in der Wissenschaft gearbeitet und weiß daher um die Bedeutung von Forschung für unsere Gesellschaft. Auch hier ist es Aufgabe der Gemeinde, gute Bedingungen zu schaffen. Darüber hinaus gilt es, ein innovatives Umfeld zu fördern, in dem Wissenschaft und Wirtschaft voneinander profitieren können. Ein großes Projekt in diesem Zusammenhang ist die Neuplanung der Max-Planck-Institute. Hier bietet sich auch eine große Chance, dass Gemeinde und Wissenschaft enger zusammen wachsen, zum Beispiel indem auf dem Gelände des Campus Dienstleistungen entstehen, die auch die Bürgerinnen und Bürger nutzen können. Diese Ideen gemeinsam mit der Max-Planck-Gesellschaft zu entwicklen ist mein Ziel.
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Zusammenhalt stärken
Lebensqualiät heißt auch Gemeinschaft. Deshalb will ich Vereine unterstützen, Jugendarbeit fördern, Kultur stärken und Treffpunkte schaffen. Denn Planegg soll ein Ort sein, wo wir uns gerne begegnen, austauschen und wohlfühlen, egal welchen Hintergrund wir haben und egal ob unsere Vorfahren schon seit Generationen hier wohnen oder ob wir erst kürzlich hergezogen sind. Untersuchungen zeigen, dass Einsamkeit in unserer Gesellschaft ein wachsendes Problem ist. Dem möchte ich damit entgegenwirken. Das gilt nicht nur, aber auch für ältere Menschen. Mir liegt daran, dass sie in Planegg aktiv eingebunden bleiben, gut erreichbare Treffpunkte und Unterstützungsangebote vorfinden, damit auch sie Gemeinschaft erleben können.
Miteinander arbeiten
Politik funktioniert am besten gemeinsam, nicht gegeneinander. Als Bürgermeister will ich die Bürgerinnen und Bürger wieder mehr informieren und miteinbeziehen - mit mehr Offenheit und mehr öffentlichen Debatten im Gemeinderat. Wichtige Diskussionen dürfen nicht an den Bürgerinnen und Bürgern vorbeigehen. Ein weiterer Beitrag dazu ist für mich, den in dieser Periode gegründeten Seniorenbeirat zu stärken und unsere neu zu besetzende Jugendreferentin dabei zu unterstützen, Wege zu finden, um die Jugend an den Entscheidungsprozessen der Gemeinde teilhaben zu lassen. Wir sind auf die Ideen, Meinungen und Beiträge der breiten Öffentlichkeit angewiesen, um eine gute Kommunalpolitik machen zu können.
Wir werden deshalb jetzt schon ab Oktober bis zur Wahl regelmäßige Treffpunkte im ganzen Ortsgebiet anbieten, wo ich und andere Mitglieder der SPD für das Gespräch mit Ihnen da sein werden. Wir werden das rechtzeitig ankündigen und bewerben. Bitte nutzen Sie diese Gelegenheiten, uns kennenzulernen und geben Sie uns die Möglichkeit, Sie kennenzulernen. Denn ich will nicht nur sagen, was ich denke – ich will vor allem hören, was Sie denken.
Auch die gute Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden möchte ich stärken. Das bezieht sich auf Einzelthemen, wie mit der Gemeinde Krailling bei der Entwicklung des Bahnhofsumfelds, aber auch auf generellen Austausch. Die Gemeinden können voneinander lernen und manches kann man gemeinsam besser angehen als alleine.
Nicht zuletzt sind mir ein gutes Verhältnis zu allen Gruppierungen und Mitgliedern im Gemeinderat sehr wichtig, denn hier ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit Voraussetzung für gute Ergebnisse. Ich lege daher schon im Vorfeld der Wahl Wert auf einen fairen, wertschätzenden und sachlichen Umgang mit den anderen Kandidatinnen und Kandidaten, damit wir unabhängig vom Wahlergebnis auch in der nächsten Amtszeit noch konstruktiv zusammenarbeiten und unsere Gemeinde gestalten können.
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